Feuer auf landwirtschaftlichem Betrieb

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Brandeinsatz
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Einsatzort Details

Heemsen, Gadesbünden
Datum 21.04.2022
Alarmierungszeit 15:48 Uhr
Alarmierungsart Sirene und Melder
Einsatzleiter K. Harms
eingesetzte Kräfte

Feuerwehr Drakenburg
  • MTW
  • GW/Z
  • LF 10/6
Feuerwehr Gadesbünden
    Feuerwehr Haßbergen
      Feuerwehr Anderten
        Feuerwehr Heemsen
          Feuerwehr Rohrsen
            Polizei
            • Funkstreifenwagen der Polizei
            Rettungsdienst
            • Rettungswagen
            ELO SG Heemsen
              Feuerwehr Nienburg
                Fahrzeugaufgebot   MTW  GW/Z  LF 10/6  Funkstreifenwagen der Polizei  Rettungswagen
                Brandeinsatz

                Einsatzbericht

                Um 15.48 Uhr löste die Leitstelle mit dem Stichwort ""Feuer landwirtschaftliches Anwesen Groß" Vollalarm für die sechs Ortsfeuerwehren der Samtgemeinde Heemsen aus. Unterstützt wurden diese gemäß der Alarm- und Ausrückeordnung durch die Feuerwehren Steimbke mit dem GW-Logistik und Nienburg mit der Drehleiter und dem LF 20/16.

                Nach sehr kurzer Anfahrt der Feuerwehr Gadesbünden, der Einsatzort lag nur zwei Grundstücke neben dem Feuerwehrgerätehaus, schlugen bereits Flammen aus dem Dachstuhl des L-förmig gebauten Anwesens. In der ersten Einsatzphase konzentrierte sich der Löscheinsatz auf eine Riegelstellung für das direkt angrenzende Wohngebäude. Hierfür wurden zwei Unterflurhydranten in unmittelbarer Umgebung angezapft und durch die Feuerwehr Steimbke eine zusätzliche Leitung von einem Bohrbrunnen verlegt. Der massive Einsatz von fünf C- und zwei B-Rohren zeigte schnell Wirkung und das Feuer war zügig unter Kontrolle gebracht worden.

                Aufwändig gestalteten sich die Nachlöscharbeiten. Teile der Lehmschlagdecke im ehemaligen Sauenstall waren eingestürzt und darüber gelagertes Stroh deckte die noch reichlich vorhandenen Glutnester ab. Nachdem der Gebäudeteil mit Schaum geflutet wurde, konnten aber auch diese endgültig abgelöscht werden.

                Ab 19 Uhr wurden die Anzahl der Einsatzkräfte langsam heruntergefahren, sodass ab 20 Uhr die Feuerwehr Gadesbünden für kleinere Nachlöscharbeiten und einer Brandwache bis zum nächsten Morgen um kurz nach 8 Uhr allein an der Einsatzstelle verblieb.

                Aufgrund des schnellen und massiven Löscheinsatzes sowie glücklicherweise günstigen Windverhältnissen konnte das Wohnhaus unbeschadet gerettet und noch am Abend wieder von der Familie bezogen werden.

                 

                Text: Stefan Schneckner, Feuerwehrpressewart SG Heemsen

                 

                sonstige Informationen

                Einsatzbilder