Fehlalarm; technischer Fehler
31. August 2026
Datum: 7. September 2026
Alarmzeit: 16:36 Uhr
Alarmierungsart: Melder, Sirene
Art: Wald / Flächen
Einsatzort: Habergen, Waldgebiet zwischen Haßbergen und Rohrsen
Fahrzeuge: Funkstreifenwagen, GW-L 2, LF 10/6, MTW
Einsatzleiter: M. Götze
Beteiligte Organisationen: Drohnengruppe Kreisfeuerwehr (TEL), ELO Samtgemeinde Heemsen, Feuerwehr Drakenburg, Feuerwehr Haßbergen, Feuerwehr Heemsen, Feuerwehr Nienburg, Feuerwehr Rohrsen, Polizei
Einsatzbericht:
Am Montag (07.09.2026) gegen 16:25 Uhr hatten diverse Personen eine starke Rauchentwicklung nördlich des Triftwegs in Rohrsen gesehen und sofort die Feuerwehr alarmiert.
Die alarmierten Feuerwehren aus Rohrsen, Drakenburg und Haßbergen konnten „nach Sicht“ fahren, also Richtung Rauchwolke. An der Einsatzstelle angekommen brannten mehrere hundert Quadratmeter Waldfläche und das Feuer breitete sich weiter Richtung Norden aus.
Umgehend wurde das Ausbreiten des Feuers verhindert, jedoch war die Wasserversorgung an der Einsatzstelle nicht gesichert. Auch ein genauer Überblick der Einsatzstelle war zu der derzeit nicht gegeben. Aus diesen Gründen wurde die wasserdichte Mulde der Ortsfeuerwehr Nienburg sowie die Drohne der Technischen Einsatzleitung zur Einsatzstelle nachalarmiert.
Während durch die Tanklöschfahrzeuge per Pendelverkehr vorerst die Wasserversorgung sichergestellt wurde, bauten weitere Einsatzkräfte eine Wasserversorgung über eine 400 Meter lange Strecke auf.
Das schnelle Eingreifen zeigte Erfolg. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden, jedoch zog sich das Ablöschen der Glutnester noch etwas hin. Hierzu wurde die Drohne eingesetzt, die mit der Wärmebildkamera Hitzesignaturen auffinden konnte. Dennoch wurden 4.000 Quadratmeter durch das Feuer vernichtet.
Die Mulde der Feuerwehr Nienburg musste nicht mehr als Wasserpuffer eingesetzt werden.
Da oberhalb der Brandstelle eine Hochspannungsleitung verlief, wurde vorsichtshalber das Energieversorgungsunternehmen zur Einsatzstelle beordert, um ggf. Schäden zu entdecken.
Warum es zum Feuer in dem Bereich gekommen ist, ist derzeit unklar. Die Polizei hat noch während der Löschmaßnahmen die Ermittlungen aufgenommen. Im Einsatz waren rund 65 Einsatzkräfte.
Text: Marc Henkel, Pressesprecher der Kreisfeuerwehr Nienburg/Weser
